Adelaide | #5 Monatsupdate

Wie schnell die Zeit seit Februar vergangen ist, ist mir jetzt erst wieder so richtig bewusst geworden. Ende diesen Monats verlasse ich bereits meine Gastfamilie und fliege nach Perth. Genauer gesagt geht es heute in 3 Wochen schon los.

Die letzten vier Wochen waren eine Achterbahn der Gefühle. Einerseits, weil ich mich dafür entschieden habe bis Anfang nächsten Jahres in Australien zu bleiben, andererseits, weil ich einige Ups-and-Downs mit den Kids erlebt habe. Ich hätte niemals gedacht, dass das Toiletten-Training der Kleinen so eine langwierige und nervenaufreibende Angelegenheit sein könnte. Und von der berühmt berüchtigten ersten Stunde nach dem School Pick Up des Großen möchte ich erst gar nicht anfangen. Ich denke, ich kann es sehr gut in einem Satz zusammenfassen. „Es war meistens eine Katastrophe.“ Ich habe mich manchmal wirklich in meine ersten Wochen hier in meiner Gastfamilie zurück gesetzt gefühlt.

Dafür, das es tagsüber oftmals stressig mit den Kids war, ist die Abendroutine so viel entspannter und schöner geworden. Ich werde das tägliche kuscheln beim Fernseh schauen wirklich vermissen. Beide Kinder sind so viel anhänglicher geworden, weshalb auch meine Gasteltern schon etwas bammel vor meinen Abschied haben.


Neben meiner Arbeit als Au-Pair habe ich in den letzten Wochen nochmal viel mit Alexandra unternommen, da sie bereits in wenigen Tagen ihren Roadtrip startet und ich sie dann erst nächstes Jahr wiedersehen werde. 😦

Der Waterfall Gully to Mt Lofty summit hike ist zwar nur 3.9km lang, hat es durch seine Steigung allerdings in sich. Als wir allerdings an der Ausichtsplattform ankamen und einen super schönen Ausblick über Adelaide und den Adelaide Hills hatten, war die Anstrengung auch fast wieder vergessen.

Eine Woche später waren wir noch in den Botanischen Gärten am Mount Lofty und trotz der kalten Jahreszeit hatte die Natur einiges zu bieten.

Natürlich durfte auch diesen Monat ein Strandtag in Glenelg nicht fehlen. Als ich mich dort mit einigen Mädels verabredetet hatte, war eine kleine Schlittschuhbahn an der Strandpromenade aufgebaut worden. Allerdings war diese in einem herunter gekühlten Zelt, denn bei Außentemperaturen von 14 Grad kommt nicht gerade das „Winterwonderland-Feeling“ auf.

 

Tatjana 🙂


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